13.10.2009
Der Seniorenrat Gaggenau befindet sich auf einem guten Weg. Das geht aus einem Pressegespräch hervor, zu dem Vorsitzender Gerrit Große und seine beiden Stellvertreter Manfred Lang und Brigitte Sendensky-Kneisch eingeladen haben. Ein brandaktueller, in eigener Regie und mit eigenem Know-how gefertigter Flyer liegt vor, und am kommenden Samstag, 10. Oktober 2009, von 14.30 bis 17 Uhr geht auch schon die erste große Veranstaltung des Seniorenrats über die Bühne. Es ist ein Nachmittag im Rahmen des Keschte-Festes in Oberweier, für den der Seniorenrat mehrere Altenwerke gewinnen konnte. Auf dem unterhaltsamen Programm in der beheizten Festplatzüberdachung stehen unter anderem Orchestermusik und Sketche.
Die gesetzlichen Formalitäten, um als Verein zu wirken, hatte der Mitte Juli 2009 gegründete Seniorenrat bereits Ende August erfüllt. Seit damals fanden schon Vorstandssitzungen statt, die Vernetzung mit den Ortsteilen wurde dahingehend konkret, als der Seniorenrat zwischenzeitlich auch Ortsteilbeauftragte gewinnen konnte. Doch sei dieser Prozess noch nicht ganz abgeschlossen, erläutert Große.
Um seinem Selbstverständnis als Mittler gerecht zu werden, bedient sich der Seniorenrat Fachberatern aus den eigenen Reihen. Es gebe solche für die Bereiche Ausländer, Schwerbehinderte, Computer, Sport, Hospiz, Renten, Fototechnik und Pflege, zählten die Seniorenratsverantwortlichen auf. Man suche aber auch die Zusammenarbeit mit Vereinen, um den Bekanntheitsgrad des Seniorenrates zu erhöhen.
Ein Schwerpunktthema in Zukunft solle der Computer und das Internet sein. Hier gehe es darum, Schwellenängste vor diesen neuen Medien und Kommunikationsebenen abzubauen. Seniorengerechte Einführungen wolle man aber auch auf dem Gebiet des mobilen Telefonierens mit dem Handy geben. Selbst die Nutzung eines Internet-Cafés soll für Senioren kein fremdes Territorium mehr bleiben. Fortbildung will der Seniorenrat groß schreiben.
Bei einfachen Fragen wolle man gerne selbst weiterhelfen, sagt Große im Namen des Seniorenrates. So halte der Seniorenrat alle vierzehn Tage jeweils freitags zwischen 10 und 12 Uhr im Erdgeschoss des städtischen Hauses Elisabeth, August-Schneider-Straße 20, eine Sprechstunde ab. Die nächste ist am 9. Oktober 2009.
Sprechend ist auch der ansehnliche Flyer, der die Arbeit des Seniorenrates vorstellt. Er informiert über Struktur und Zusammensetzung des Seniorenrates, steckt die Aufgaben und Ziele ab, zeigt das jetzt schon vorhandene Angebot auf und erläutert die Notwendigkeit eines Seniorenrates. Auch der komplette Vorstand des Seniorenrates ist mit Telefonnummern als Ansprechpartner aufgeführt. Im Internet steht der Seniorenrat unter www.seniorenrat-gaggenau.de und ist über seniorenrat-gaggenau@web.de erreichbar. Die Telefonnummern lauten: (07225) 4174 (Große), (07225) 2726 (Lang) und (07225) 988934 (Sendenksy-Kneisch).
Alle Aktiven des Seniorenrates arbeiten ehrenamtlich, Aufwandsentschädigungen gibt es keine. Gleichwohl ist man für Spenden dankbar und auf sie angewiesen, um zum Beispiel die postalische Verständigung zu gewährleisten (Porto) oder attraktive Fortbildungsangebote zu gewährleisten. Dabei gelte es stets, selbst komplizierte Sachverhalte wie das Steuerrecht einfach und praktikabel rüberzubringen.
Große wie auch Lang und Sendensky-Kneisch zeigen sich zufrieden mit der bisher geleisteten Aufbauarbeit des parteiunabhängigen Seniorenrates. Froh sei man auch über die Unterstützung durch Oberbürgermeister Christof Florus. Der Seniorenrat verfügt derzeit über rund 70 Mitglieder. Etwa 25 bis 30 davon bildeten den aktiven Kern, war zu hören. Neumitglieder sind herzlich willkommen.
Wer dem Seniorenrat für seine ehrenamtliche Arbeit im Dienste unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger spenden möchte, kann dies gerne tun bei der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau, Kontonummer 78000718, Bankleitzahl 662 500 30, und bei der Volksbank Baden-Baden Rastatt, Kontonummer 58935600, Bankleitzahl 662 900 00
Pressestelle Stadt Gaggenau
Verantwortlich: Manfred Mayer M.A.
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Julia Jung
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