10.05.2009
Als erste Preisträgerin des Helene-Weber-Preises wurde Stadträtin Dorothea Maisch von Bundesministerin Ursula von der Leyen ausgezeichnet. Der Preis wurde 2009 anlässlich des 60. Jahrestages des Grundgesetzes zum ersten Mal vergeben und soll das Engagement von Frauen in der Kommunalpolitik fördern. Benannt ist die Auszeichnung nach Helene Weber, einer der vier „Mütter des Grundgesetzes“. Die Ehrung ist ein Nachwuchspreis für Frauen - unabhängig welchen Alters -, die ein kommunalpolitisches Mandat übernommen haben und durch besonderes Engagement bzw. durch herausragende Leistungen in Erscheinung treten. Vorgeschlagen wurde Dorothea Maisch von dem Bundestagsabgeordneten Peter Götz.
„Mit ihrem breiten Spektrum an Aktivitäten und Einsätzen spannt sie das Rad weit und erfüllt damit in besonderer Weise die Kriterien“, so Götz über die Preisträgerin. Insgesamt wurden 15 Politikerinnen aus ganz Deutschland ausgezeichnet. Die Jury entschied sich einvernehmlich für Dorothea Maisch als Hauptpreisträgerin, weil sie zugleich typisch und herausragend in ihrem politischen Engagement ist und sich außerdem engagiert für Handwerk und Mittelstand einsetzt. In seiner Laudatio wies der ehemalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Thüringen, Dr. Bernhard Vogel, auf den großen Einsatz von Dorothea Maisch hin, die erst sei 2004 als Quereinsteigerin politisch aktiv ist. „Sie hat frischen Wind in die Kommunalpolitik gebracht, weiß wo der Schuh drückt und Not an der Frau ist.“
In ihren Dankesworten wies Maisch darauf hin, dass der Preis Anerkennung für alle Frauen sei, die sich auch in schwierigen Zeiten für Gleichberechtigung und Demokratie eingesetzt haben. „Ich nehme ihn stellvertretend für alle Frauen entgegen, die sich sozial oder politisch engagieren“, so Dorothea Maisch. Ganz besonders freute sie sich über die Begleitung ihrer Familie und Gaggenaus Bürgermeisterin Brigitte Schäuble, die auf eigene Kosten mit nach Berlin gekommen waren.
Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro will Maisch für ein gemeinsames Projekt mit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Gaggenau, Carmen Merkel, einsetzen. Mit der Initiative „Engagiert in die Zukunft - gewusst wie“ soll das Ehrenamt gefördert werden. Die erste Veranstaltung ist für den Herbst geplant. Es sollen alle Frauen, die in Gaggenau bei der Kommunalwahl kandidiert haben, zu einem Politik-Seminar eingeladen werden. „Das Preisgeld kommt in voller Höhe und ungeschmälert den jeweiligen Fortbildungen zugute. Es wird treuhänderisch von der Stadt verwaltet.“, so Carmen Merkel.
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