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Landrat Jürgen Bäuerle besucht Gaggenau

24.06.2009

Bei seinem Besuch in Gaggenau überzeugte sich Landrat Jürgen Bäuerle von der Schönheit des größten Naturbades Süddeutschlands, des Waldseebades.
Bei seinem Besuch in Gaggenau überzeugte sich Landrat Jürgen Bäuerle von der Schönheit des größten Naturbades Süddeutschlands, des Waldseebades.
Bei seinem Besuch in Gaggenau überzeugte sich Landrat Jürgen Bäuerle von der Schönheit des größten Naturbades Süddeutschlands, des Waldseebades.

In angenehmer Atmosphäre verlief der Besuch, den Landrat Jürgen Bäuerle neulich Gaggenau abstattete. Oberbürgermeister Christof Florus und Bürgermeisterin Brigitte Schäuble empfingen den hohen Gast. An dem Gespräch nahmen auch die Vertreter der einzelnen Gemeinderatsfraktionen und –gruppierungen Dorothea Maisch (CDU), Heinz Goll (SPD), Gerhard Hondl (FWG), Theo Gehrmann (FDP) und Rudolf Krumrey (Bündnis 90/Die Grünen) teil. Landrat Bäuerle bedankte sich für die Einladung und betonte, dass er sich mitnichten als Aufsicht, sondern vielmehr als Dienstleister verstehe.

Oberbürgermeister Florus erläuterte den Stand der Dinge und ging auf die Themen familienfreundliches Gaggenau, Sanierung Nördliche Innenstadt und Entwicklungen im Einzelhandel ein. Gleichzeitig streifte er die Themen Weiterentwicklung der Innenstadt als Einkaufsstadt, aktive Wirtschaftsförderung, Innenstadtversiegelung, Gewerbegebiete, City-Management und Verkehrskonzept. Dessen letzter Abschnitt – die Rotherma-Querspange – werde vor der Zeit und kostengünstiger als ursprünglich geplant noch im Sommer 2009 fertiggestellt. Den Rotherma-Knoten an der B 462 auf Höhe des Thermalbades wolle das Regierungspräsidium bis 2011 realisieren.

Florus würdigte die Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen und nannte als beispielhaft den Hochwasserschutz, die Bekämpfung der Wildschweinplage und die Förderung des Tourismus. Sodann verwies er auf den hohen Stellenwert des Ehrenamtes, das er in Gaggenau in mannigfaltiger Art und Weise verwirklicht sieht (beispielsweise beim Seniorenrat, Jugendgemeinderat, Altenhilfeverein, Bäderinitiativen). Die Stadtverwaltung kooperiere intensiv mit den Arbeitskreisen Stadtmarketing („Runder Tisch“) und fördere das bürgerschaftliche Engagement. In den Ausbau der Kinderbetreuung investiere Gaggenau hohe Summen und verfolge ein Schulkonzept, das den Stadtteilen ihre Grundschulen belasse und drei Hauptschulen zu einer Werkrealschule bündle.

Über die Baugebiete in den einzelnen Stadtteilen und ihren hohen Stellenwert („Stadtteile brauchen Familien“) sprach Bürgermeisterin Schäuble. Alle Beteiligten waren sich darin einig, die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise als Herausforderung und Chance zu sehen und zu nutzen. Stadt wie Landkreis hätten der Automobilindustrie, die derzeit tief in der Krise steckt, Grundlegendes zu verdanken. Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer auch darin: „Das Murgtalcenter wird ein Meilenstein sein.“

Was die Kfz-Zulassungsstelle des Landkreises in Gaggenau angeht, wollen die Beteiligten einen gemeinsamen Arbeitskreis damit beauftragen, Möglichkeiten der Optimierung (die einen Standortwechsel innerhalb Gaggenaus miteinschließt) auszuloten. Der Landrat betonte, dass er voll und ganz hinter den beiden Gaggenauer Schulen in Trägerschaft des Landkreises stehe. So habe die Carl-Benz-Schule mit dem Fach Mechatronik Alleinstellungsmerkmal im Landkreis und biete zwischenzeitlich auch einen Bachelor-Abschluss an. Bei der Erich-Kästner-Schule hinwiederum investiere der Landkreis bis zu 700.000 Euro in energetische Maßnahmen.

Zufrieden zeigte sich der Landrat mit dem Fortschritt bei der Sanierung der Ottenauer Hauptstraße (K 3767). Beim Winterdienst wollen Stadt und Landkreis ihre „Kräfte bündeln und Ressourcen noch zielgerichteter einsetzen“ (Bäuerle). „Die Zusammenarbeit mit der Stadt Gaggenau läuft richtig gut“, bilanzierte der Landrat und wünschte der Verwaltungsspitze und dem Gemeinderat alles Gute, auf dass sie die avisierten großen Maßnahmen realisieren könnten. „Der Magnet wird den Stadtkern stärken“, sagte er mit Blick auf das Einzelhandelsprojekt „Theodor-Bergmann-Straße“ (Murgtalcenter).


Pressestelle Stadt Gaggenau
Verantwortlich: Manfred Mayer M.A.
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Julia Jung
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