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Projekt der Realschule Gaggenau: „Stolpersteine“ erinnern an Opfer des Nationalsozialismus

19.10.2009

„Stolpersteine“, die in den Gehweg eingelassen sind, erinnern an das Schicksal jüdischer Mitbürger, die dem Nationalsozialismus zum Opfer gefallen sind. Foto: StVw
„Stolpersteine“, die in den Gehweg eingelassen sind, erinnern an das Schicksal jüdischer Mitbürger, die dem Nationalsozialismus zum Opfer gefallen sind. Foto: StVw
„Stolpersteine“, die in den Gehweg eingelassen sind, erinnern an das Schicksal jüdischer Mitbürger, die dem Nationalsozialismus zum Opfer gefallen sind. Foto: StVw

Die Klasse 9 b der Realschule Gaggenau hat ihr Ziel erreicht: „Die Stolpersteine sind verlegt“, freuten sich alle Beteiligten neulich. Die Schülerinnen und Schüler mit den betreuenden Lehrern Heike Herbstreith und Frank Weiler realisierten die Idee im Zuge der Projektwoche WVR (Wirtschaften, Verwalten und Recht) in enger Zusammenarbeit mit der Gaggenauer Arbeitsgruppe „Gedenken“ und dem Kölner Künstler Gunther Demnig. Die Realschulklasse will dazu beitragen, dass die jüdischen Mitbürger, die durch die nationalsozialistische Diktatur ums Leben kamen, nicht in Vergessenheit geraten.

Der Dank der jungen Initiatoren gilt den zahlreichen Sponsoren und den engagierten Mitbürgern Ulrich Behne und Joachim Peters, ohne deren Unterstützung die Aktion nicht möglich gewesen wäre. Die Verlegung der Stolpersteine stieß auf eine starke Resonanz. Neben etlichen Anwohnern und Bürgern verfolgten auch Oberbürgermeister Christof Florus, Hördens Ortsvorsteher Matthias Albrecht und Realschulrektor Norbert Lais die Aktion.

Stolpersteine verlegt wurden in der Landstraße 34 (für Ludwig und Julie Stern) und 49 (für Julius und Emilie Maier), in der Hördenerstraße 5 (für Hans Meier und Zerline Stengel) und in der Hauptstraße 101 (für Nathan Kahn).

„Mit diesem Projekt wollten wir Mitbürgern zeigen, dass ein Mensch erst dann vergessen ist, wenn sein Name vergessen“, schilderte die Schulklasse den Beweggrund ihres Handelns.


Pressestelle Stadt Gaggenau
Verantwortlich: Manfred Mayer M.A.
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Julia Jung
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